Kindersitz Test – Die besten im Vergleich 2016

Wir haben für Sie die beliebtesten und besten Kindersitze unter die Lupe genommen.
Finden Sie Ihren komfortablen und sicheren Kindersitz in der passenden Größe und mit einfacher Montage!

Der Testieger: Cybex Silver Pallas-fix
Cybex Silver Pallas-fix Test
Unser Testsieger und einer der beliebtesten Kindersitze auf dem Markt
  •  Tiefenverstellbares und patentiertes Sitzkissen
  •  Verständliche Bedienungsanleitung erleichtert den Einbau
  •  Sitz kann durch wenige Handgriffe mitwachsen
  •  Stiftung Warentest „Gut“
ab € 182,39

4.6 / 337 Bewertungen

Die beste Babyschale: Maxi-Cosi Pebble
Maxi-Cosi Pebble Test
Sehr robuste und sichere Babyschale
  •  Gurtführungen sorgen für Sicherheit bei der Montage
  •  Hosenträger Gurtsystem lässt Eltern das Kind schnell aus dem Sitz nehmen
  •  Keine Schadstoffe im Material
  •  TÜV Zulassung für Flugzeuge
ab € 169,00

5.0 / 0 Bewertungen

Preis-Leistungs Sieger: Cybex Silver Solution
Cybex Silver Solution Test
Sehr beliebter und schlichter Qualitätssitz
  •  L.S.P. System schließt Kopf und Schulterbereich in die Sicherheitszone ein
  •  Kopfstütze verhindert Nach-Vorne-Kippen im Schlaf
  •  Sitz wiegt nur sieben Kilogramm
  •  Material sehr gut verarbeitet
ab € 99,89

4.7 / 463 Bewertungen

Worauf kommt es bei einem Kindersitz Test an?

Kindersitz_Test_MutterNicht am Kindersitz sparen

Dass ein Kindersitz Pflicht ist, hat gute Gründe. Ein Unfall mit nur 30 km/h kann für Kinder tödlich sein, da in so einem Moment Kräfte auf das Kind einwirken, die ein Vielfaches von ihrem Körpergewicht betragen. Darüber hinaus ist eine Mitnahme auf dem Schoß eines Erwachsenen nicht ausreichend. Beide Gründe wurden schon vor vielen Jahren erkannt, trotzdem entwickeln sich die Vorschriften, die den Gebrauch regeln stets weiter. Eine jüngere Vorschrift, die erst vor zwei Jahren die ECE – Regelung Nr. 44 ersetzt hat, ist die weltweit geltende ECE – Regelung Nr. 129, die teilweise auch i-Size Regelung genannt wird.

Die Größe ist wichtiger als das Gewicht des Kindes

Die ECE – Regelung Nr. 129 gilt seit dem 9.7.2013 und ist in über 60 Ländern die Norm. Diese unterscheidet sich von der ECE – Regelung Nr. 44 vor allem darin, dass die Normgruppen nun auch Angaben zur Größe des Kindes beinhalten. Vorher fehlten diese komplett. Stattdessen war das Gewicht entscheidend.

Die ECE – Regelung Nr. 129 besteht aus der i-Size Klasse sowie den Normgruppen I, II und III. Die i-Size Klasse bezieht Kinder ein, die 61 bis 105 Zentimeter groß sind.
Kinder bis 15 Monate müssen zudem rückwärtsgerichtet positioniert werden. Wenn anstatt eines i-Size Sitzes eine Babyschale benutzt wird, sollte das Kind nicht größer als 88 Zentimeter sein und ein maximales Gewicht von 13 Kilogramm haben und auch hier gilt: Das Kind ist besser geschützt, wenn es mit dem Rücken zur Fahrtrichtung liegt.
Dabei sollte der Airbag deaktiviert sein, da dieser bei einem Unfall tödlich sein kann.

Die Normgruppe I bezieht sich auf Kinder, die zwischen 96 und 112 Zentimeter groß sind und zwischen neun und 18 Kilogramm wiegen.
Die Normgruppe II richtet sich an Kinder, die zwischen 108 und 127 Zentimeter groß sind und zwischen 15 und 25 Kilogramm wiegen.
Die Normgruppe III bezieht Kinder ein, die zwischen 139 und 168 Zentimeter groß sind und zwischen 25 bis 36 Kilogramm wiegen.

Auch wenn bei der Normgruppe III Kinder bis zu einer Größe von 168 Zentimetern einbezogen werden, müssen Kinder nur bis zu einer Größe von 150 Zentimetern im Kindersitz sitzen, da es sich bei der Norm um einen Richtwert handelt.
Wenn Sie den Kindersitz auf dem Beifahrersitz platzieren, sollte der Airbag zwar eingeschaltet sein, der Autositz aber so weit nach hinten gesetzt werden, dass bei einem Unfall der Airbag das Kind nicht mit ganzer Wucht erwischt.

Wie leicht kann der Sitz eingebaut werden?

Eltern müssen aber nicht nur auf die verschiedenen Normgruppen achten, sondern auch auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest oder dem ADAC. Bei einem Kindersitz Test werden verschiedene Bereiche getestet, wie zum Beispiel die Unfallsicherheit oder die Handhabung.
Um die Unfallsicherheit zu überprüfen, wird ein Front-und Seitenaufprall simuliert. Dabei werden unter anderem die Vorverlagerung vom Kopf und seine Belastung bewertet.
Prüfer untersuchen zusätzlich die Standfestigkeit vom Kindersitz und wie sich der Gurtverlauf während des Unfalls bewegt hat. In der Kategorie „Handhabung“ untersuchen Prüfer, wie schwer es ist, den Kindersitz im Auto zu montieren. Wird hier ein Fehler gemacht, wird gleichzeitig der Unfallschutz vom Kindersitz in Frage gestellt.
Um die Ergebnisse auf möglichst viele Anwender auszuweiten, bauen auch Personen den Kindersitz ein, die keine Erfahrung mit dem Montagesystem haben.

ISOFIX System soll Montage Fehler minimieren

Das ISOFIX System wurde eingeführt, um eine Falschmontage zu vermeiden. Den Nutzen von diesem System hat wohl am ehesten Volkswagen erkannt. Dabei hat der Automobil Hersteller laut eigener Aussage das ISOFIX System so entwickelt, dass es allen Sicherheitsanforderungen entspricht.
Mittlerweile ist das ISOFIX System in vielen neueren Modellen zu finden, allerdings gehört es noch nicht zum Standard von allen Automobil Herstellern.
Wenn Sie über ein Auto mit ISOFIX System verfügen, dann müssen Sie darauf achten, dass der Wunsch Kindersitz mit diesem PKW getestet wurde.

Wie verläuft der Gurt?

Ein ISOFIX System minimiert die Fehlerquote bei der Sitz Montage, aber auch nach dem Einbau kann es noch zu schwerwiegenden Fehlern kommen, nämlich dann, wenn zum Beispiel der Sicherheitsgurt des Autos nicht zu dem Sitz passt. Darum sollten Eltern auf den Gurtverlauf und seine Länge achten.
Dabei sollten Eltern von der Faustregel Gebrauch machen, die besagt, dass zwischen den Gurt und das Kind nur eine flache Hand passen darf.
Dazu gibt es noch den Universal Kindersitz. Dieser wird mit einem 3-Punkt-Autogurt befestigt. Gleiches gilt für die sogenannte „gegurtete Basis“.

Das Kind sollte bequem sitzen können

Alle Sicherheitsaspekte sind zweifelsohne wichtig. Wichtig ist aber auch, dass ihr Kind bequem sitzt, es gut sieht und die Beine genug Platz haben.
Damit Ihr Kind bequem sitzen kann, ist zunächst einmal ein Sitz nötig, der die richtige Größe hat. Dazu kommt, dass die Kopfstütze stets auf die Größe des Kindes angepasst und benutzt werden sollte. Werden das Rückenteil oder die Kopfstützte nicht benutzt, ist kein vollständiger Schutz gegeben.
Diese Teile sind für Kinder nicht griffbereit, was aber griffbereit ist, ist der Gurt. Kinder spielen oft am Gurtschloss und am Gurt. Dabei kann der Gurt verrutschen. Deshalb sollten Sie ihn vor allem auf längeren Fahrten auf seinen Sitz überprüfen. Auf längeren Fahrten sollten außerdem Pausen eingelegt werden, so können Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen.

Es wird festgehalten, dass ein Kindersitz bei einem Unfall das Leben Ihres Kindes retten kann. Dazu müssen aber mehrere Aspekte beachtet werden.
Zum einen sollte der Kindersitz zur Größe Ihres Kindes passen und richtig im Auto eingebaut werden. Wenn Ihr Auto über ein ISOFIX System verfügt, sollten Sie sich vergewissern, dass der Kindersitz mit Ihrem Auto getestet wurde. Zum anderen sollten Sie bei einem rückwärtsgerichteten Sitz den Airbag ausschalten, da dieser bei einem Unfall zum Tode des Kindes führen kann.
Wenn ein Sitz in Fahrtrichtung platziert wird, sollte der Autositz so weit wie möglich nach hinten gesetzt werden, damit der Airbag nicht mit ganzer Wucht auf das Kind auftritt.

Diese Aspekte können Sie aktiv beeinflussen, was Sie aber nur schwer beeinflussen können, ist das Spielen Ihres Kindes mit dem Gurt. Deshalb sollten Sie diesen kontinuierlich auf seinen Sitz überprüfen. Dabei schauen Sie ob zwischen dem Gurt und Ihrem Kind eine flache Hand passt, oder mehr.
Wenn mehr als eine flache Hand dazwischen passt, sollte der Gurt fester gezogen werden, damit das Kind nicht aus dem Gurt herausrutschen kann.

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